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Über Ibiza:

Ibiza ist eine kleine Insel im Mittelmeer, sie gehört zu den Balearen, deren Hauptinsel Mallorca ist. Die spanische Festlandküste liegt 90 km im Osten, bis nach Mallorca im Nordwesten sind es 100 km.

Ibiza ist nur gute zwei Flugstunden von den meisten Städten Europas entfernt (Berlin, Frankfurt, Wien, Zürich, London, Paris, Mailand). Außerdem verbinden Fähren die Insel mit dem restlichen Europa, bis nach Denia an der Küste Spaniens fährt man mit den neuen Schnellfähren nur 2 Stunden. Viele setzen auch von Barcelona aus über, die Fähren fahren zwischen 4 und 12 Stunden (je nachdem, ob man mit der normalen oder der Schnellfähre, direkt oder mit einem Zwischenstop in Mallorca fährt).

Ibiza ist nur 45 km lang und 25 km breit und hat eine Fläche von 572 km². Ganzjährig leben hier offiziell gute 100.000 Einwohner. Diese Zahl steigt in den Sommermonaten dramatisch an, wenn die Saisonarbeiter und ein Großteil der Urlaubsgäste kommen. Die meisten Einwohner leben in oder um eine der drei großen Städte: die Hauptstadt Ibiza, San Antonio und Santa Eulalia.

Archäologische Ausgrabungen jüngster Zeit beweisen, dass es bereits vor über 3000 Jahren Menschen gab, die Ibiza und Formentera (Ibizas kleine Schwesterinsel) besiedelten. Auf Formentera fand man ein Grabmal, das bis auf 1.600 v. Chr. zurückdatiert wurde. Bei San Antonio kann man die Höhlenmalereien von Ses Fontanelles aus dem Jahr 800 v. Chr. besichtigen und bei San Juan und San Agustin gefundene Äxte und Bronzescheiben (700 v. Chr.) zeugen von dieser frühen Besiedelung.

Im Jahre 654 v. Chr. entdeckten die Karthager Ibiza und gründeten Ibiza-Stadt, womit diese zu den ältesten Städten Europas gehört. Sie gaben der Kolonie den Namen Ibossim, der schon an den heutigen Namen erinnert. Ein weiterer bis heute erhaltener Name geht auf die Griechen zurück, die zur Zeit der Karthager die Insel besuchten: aufgrund der vielen Pinienwälder nannten sie Ibiza und Formentera die Pitiusen.

Für solch ein warmes und sonniges Klima bleibt Ibiza das ganze Jahr hindurch bemerkenswert grün. Dafür sorgen vor allen Dingen die vielen Pinienbäume, Ibiza und die kleine Schwesterinsel Formentera sind bekannt als die 'Pitiusen', der Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie 'pinienbedeckte Inseln'.

Zusätzlich zu den Pinienwäldern sorgen Mandel-, Oliven-, Johannisbrot- und Feigenbäume für das grüne Aussehen der Insel. Für Farbtupfer sorgt die Bougainvillea, die das ganze Jahr hindurch in leuchtendem Violett, Rosa und Rot blüht, Oleander- und Hibiskusbüsche gesellen sich im Sommer dazu.

Die warmen Temperaturen zwischen November und Mai verwandeln die Insel in ein blühendes Paradies: Wiesen mit gelben Blumenteppichen, rote Wolfsmilch, Mandelbäume in voller Blüte, Orangen- und Zitronenbäume beladen mit saftigen, reifen Früchten. Statt Winterdepression liegt hier Frühling in der Luft. Und verschiedene Palmensorten, Kakteen und Agaven (aus denen das bekannte Aloe Vera gewonnen wird) sorgen das ganze Jahr über für ein tropisches Ambiente.